Subscribe:

Ads 468x60px

Tuesday, November 25, 2014

Kiffen lässt das Gehirn schrumpfen - angeblich

Also, dass das Gehirn von Redakteuren der Boulevard-Presse einem kontinuierlichem Schrumpf-Vorgang ausgesetzt ist, wäre keine Neuigkeit. Dass es jenes aber bei Cannabiskonsumenten ebenso ist, schon. Daher titelt "Bild" neulich ganz groß "Kiffen lässt Gehirn schrumpfen":

Diese Erkenntnisse stützen sich wohl auf eine neue Studie aus Texas, in der man 48 Erwachsene, die in den letzten 6 Monaten mindestens 4 mal die Woche Cannabis zu sich nahmen. Im Ergebnis zeigte sich, dass die graue Hirnsubstanz, die man für Intelligenz, Emotionen und Glücksgefühle verantwortlich macht, signifikant kleiner ausfiel als die der Vergleichsgruppe. Jedoch wies die "Kiffer-Gruppe" deutlich mehr weiße Hirnsubstanz auf, die für die Verknüpfung der Nervenzellen zuständig ist. Die Forscher deuten dies als Kompensationsprozess durch das Gehirn. Zum Schluss ihres Artikels stellt die "Bild" dann noch eine Infografik oder besser Desinfografik hin:


Ich meine: Gefühle und Intelligenz geht zuvorderst vom Geist aus und fidnet dann nur seine biophysische Verwirklichung im Gehirn und seiner Strukturen. Oder will mir jemand ernsthaft erzählen, die Liebe zu seiner Frau sei ein rein biochemischer Prozess im Gehirn? Na das soll er ihr mal erklären :D Wer also trotz Dauerkiffens sich immer noch geistigen und emotionalen Herausforderungen stellt, behält sicherlich ein Gros seiner Gehirnsubstanz und wirkt dem angeblichen Schrumpfen vor.

No comments:

Post a Comment