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Friday, December 19, 2014

USA: Indianer-Stämme dürfen eigene Cannabis-Gesetze machen

Wie die Huffingtonpost berichtet, dürfen die Ureinwohner Amerikas ab sofort ihre eigene Marihuana-Gesetzgebung machen. Bislang hätten allerdings erst drei Stämme Interesse daran signalisiert (aus Kalifornien, Washington und dem Mittleren Westen). Das US-Justizministerium ließ dazu verlautbaren:
The U.S. Justice Department said Thursday Indian tribes can grow and sell marijuana on their lands as long as they follow the same federal conditions laid out for states that have legalized the drug. Oregon U.S. Attorney Amanda Marshall said Thursday the announcement addresses questions raised by tribes about how legalization of pot in states like Oregon, Washington and Colorado would apply to Indian lands.
Historischer Hintergrund

Neben dem immer weiteren Voranschreiten der Cannabisbewegung ist vor allem der historische Hintergrund dazu interessant. Seit Eroberung durch die Europäer haben die Ureinwohner der USA schon immer für eine angemessene Wiedergutmachung ob all des widerfahrenden Leids gekämpft, haben stattdessen aber lediglich bestimmte gewerbliche Sonderrechte zugesprochen bekommen. So ist es ihnen erlaubt, den üblicherweise regulierten Verkauf von Feuerwerkskörpern frei zu handhaben, ebenso dürfen sie Tabak- und Alkoholwaren ohne Steuern verkaufen und Glücksspiel wie Casinos in ihren Reservaten betreiben. Zudem ist es ihnen gestattet, Magic Mushrooms zu züchten für rituelle Zwecke . Aufgrund dieser Besonderheiten haben sich ihre zugewiesenen Areale zu einer Oase der genannten Produkte und Dienstleistungen entwickelt, sodass dort mittlerweile eine starke Infrastruktur vorzufinden ist. Sollten diese jetzt auch noch Cannabis anpflanzen und legal verkaufen dürfen, so ist nach Meinung von Beobachtern die Prohibition von Cannabis landesweit nicht länger aufrechtzuerhalten.

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